Zu viele Studien wandern in die Schublade

higgs.ch ist das erste unabhängige Magazin für Wissen in der Schweiz. Seit Januar 2018 publizieren Journalisten rund um den renommierten Wissenschaftsautor Beat Blogger täglich Wissen für ein äusserst breites Publikum – und zwar gratis. Ich selbst nutze diese Quelle immer wieder mit grossem Vergnügen und lerne bei der Lektüre viel über die Entwicklungen im Bereich der Wissenschaften.

Auf ihrer Website heisst es in der Rubrik «Über uns»: «higgs ist aber noch weit mehr als ein Magazin: Es ist ein neues Mediensystem. Denn higgs verbreitet seine Inhalte durch einen in der Schweiz einzigartigen Mechanismus. Neben dem Betrieb unserer eigenen Kanäle arbeiten wir mit verschiedenen Schweizer Content-Partnern zusammen, die sich hochwertigen Wissenschaftsjournalismus nicht mehr leisten können. Diese Partner erhalten unsere Inhalte kostenlos. Das einzige, was wir davon haben, ist Reichweite. So erfüllen wir unseren Anspruch, Wissen in möglichst viele Gebiete und in möglichst viele Gesellschaftsschichten zu bringen – insbesondere auch in bildungsferne und solche, die nicht a priori an Wissenschaft interessiert sind.»

Heute berichte ich über eine sehr spannende Reportage aus higgs zum Thema «Die Wissenschaft hat ein Schubladenproblem». Jede fünfte klinische Studie in der Schweiz – heisst es dort – lande in der Schublade, anstatt dass sie in einem Fachmagazin publiziert werde. Schuld daran sei eines der grössten Problem der Wissenschaft: Der Scheu vor negativen Ergebnissen. Daher würden negative Ergebnisse von Versuchen auch kaum in Fachmagazinen publiziert. Dennoch: Auch Misserfolge wären wertvoll für die Erweiterung des Wissens. higgs plädiert daher dafür, dass solche Studien in Registern erfasst werden, damit sie anderen zur Verfügung stehen.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag zum Thema. Über die Konsequenzen von «unterschlagenen» Studienergebnissen hat vor einiger Zeit auch SRF ausführlich berichtet.

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