Grippe und Erkältungen – was tun?

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Bereits bringt der Herbst wieder kühlere Tage und mit dem bevorstehenden Winter kommen auch schon wieder die lästigen Erkältungen und Grippen auf uns zu. Wie erkennt man eine Grippe, wie lange dauert sie und was kann man dagegen tun. Eines ist sicher: Antibiotika sind definitiv keine Lösung.

Der Beobachter Gesundheit schreibt in seinem Beitrag, bei Grippe gelte es vorerst einmal, zuhause zu bleiben. Damit kann man verhindern, dass weitere Menschen angesteckt werden. Die Ansteckungsgefahr geht dann parallel mit den Symptomen zurück. Selbst eine unkomplizierte Grippe kann aber rund zwei Wochen dauern. Bei uns zuhause hat es jeweils geheissen: Eine Grippe dauert ohne Medikamente 14 Tage, mit bloss zwei Wochen.

Es gibt zahlreiche Mittelchen und Medikamente gegen die Symptome. Vorsicht gilt aber bei fiebersenkenden Medikamenten, denn das Fieber ist Teil der Genesung. Die erhöhte Temperatur des  Körpers aktiviert die Abwehrprozessee des Immunsystems. Laut Beobachter sollte man also vor allem drei Dinge tun: das Bett hüten, für Wärme sorgen und sich Ruhe gönnen. Wer von Herzkrankheiten geplagt ist, mit der Lunge Probleme hat, an Diabetes oder Übergewicht leidet, sollte bei einer Grippe eine HausärztIn aufsuchen. Gegen Grippe man man sich impfen lassen, gegen eine einfach Erkältung nicht. Mehr dazu in einem späteren Blogbeitrag.

Warum Menschen sich vor allem in der kalten Jahreszeit erkälten, ist nicht genau geklärt. Oft vermuten wir bei einer Erkältung ja, dass man vorher irgendwo grosser Kälte oder starkem Durchzug ausgesetzt war. Ein direkter Bezug besteht aber gemäss Beobachter nicht: «Kälte scheint die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung zu begünstigen. Die Schleimhäute der Atemwege sind im Winter trockener und somit anfälliger für Infektionen. Zudem ist das Infektionsrisiko im Winter wohl höher, weil man sich häufiger zusammen mit anderen in geschlossenen Räumen aufhalte.» Bei einer Erkältung hilft viel trinken, viel schlafen und sich ausruhen. Wer kein Fieber hat, kann auch warm angezogen nach draussen an die frische Luft.

Wenn die Symptome zu stark werden empfiehlt gemäss Beobachter Stefan Zimmerli, Infektologe am Inselspital Bern, bei Fieber und Schmerzen zu einem Paracetamol-Präparat. Abschwellende Nasensprays sollten nie länger als ein paar Tage angewendet werden.

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