Ausstellung: Geschichte(n) eines Virus

Noch bis am 5. Januar läuft in der Shedhalle in Zürichs Roter Fabrik die Ausstellung «Problem gelöst? Geschichte(n) eines Virus» mit einem reichhaltigen Begleitprogramm. Die Ausstellung ist jeweils geöffnet von Mi – Fr. von 14 – 18 Uhr und an Sa, So und Feiertagen von 12 bis 18 Uhr.

Dank medizinischen Fortschritten ist eine HIV-Infektion zumindest in den Ländern des globalen Nordens kein Todesurteil mehr und hat ihren anfänglichen Schrecken weitgehend verloren. Sie kann heute als chronische Krankheit behandelt werden. Doch noch immer sind viele Menschen weiterhin unzureichend über die Konsequenzen einer Infektion informiert und die Stigmatisierung von Menschen mit HIV ist nach wie vor gross.

Das Problem ist nicht gelöst!

Ausgehend von Zürich in den 1980er und 1990er Jahren spannt die Ausstellung einen Bogen zur Situation von heute. Sie stellt HIV/Aids in den Kontext sozialpolitischer Aspekte, medizinischer Forschung, Community-Arbeit, Aktivismus, Erinnerungs- und Trauerkultur. Die Ausstellung verbindet künstlerische Positionen mit historischen und aktuellen Informationen sowie mit dokumentarischem Archivmaterial. Hinzu kommen über ein Dutzend aus diesem Anlass geführte Interviews. Sie vermitteln Erfahrungen von Menschen, die beruflich seit den ersten Stunden mit HIV und Aids konfrontiert sind und geben Einblicke in die Leben von Menschen, die seit 20–30 Jahren HIV-positiv sind, sowie von jungen Menschen, die seit ihrer Geburt mit dem Virus leben.

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