Natalie Grams fordert die Homöopathie heraus

Als Ärztin verschrieb Natalie Grams regelmässig homöopathische Behandlungen. Dann befasste sie sich intensiver mit den verfügbaren Studien darüber und stellte fest: Nichts davon ist haltbar.

Beat Glogger, Gründer  und Chefredaktor des ersten unabhängigen Magazins für Wissen in der Schweiz, higgs, hat sich mit Natalie Grams über Nutzen und Schaden der Homöopathie unterhalten. In den über 6’000 publizierten Studien über Homöopathie gebe es keinen eindeutigen Beweis für deren Wirkung, sagt sie im Gespräch. Sie habe der Homöopathie lange Zeit vertraut – auch weil sie ihr selbst geholfen habe. Erst als sie sich intensiver mit dem Thema befasst habe, sei ihr klar geworden, dass viele Argumente der Homöopathie auf Sand gebaut und nicht haltbar seien.

Viele homöopathischen Studien seien methodisch sehr schlecht, sagt sie. Und je schlechter sie seien, desto stärker verzerrten sie die Ergebnisse zu Gunsten der Homöopathie. Robert Mathie, einer der wichtigsten Homöopathie-Forscher und selbst Homöopath schreibe in seinen Übersichtsstudien selbst: Die Aussagen aus Studien, dass Homöopathie besser als Placebo wirke, seien mit äusserster Vorsicht zu interpretieren, weil die methodische Qualität nicht ausreichend gut für klare Schlussfolgerungen sei.

Bilden Sie sich doch einfach Ihre eigene Meinung und sehen Sie sich das Gespräch als Video an:

Natalie Grams engagiert sich seit vier Jahren in der Aufklärung über Homöopathie. Sie hat dazu die Bücher «Homöopathie neu gedacht» und «Gesundheit! Ein Buch nicht ohne Nebenwirkungen» geschrieben.

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