CSS-CEO propagiert Indikator für Kostenwachstum

Im Rahmen eines Interviews mit der Handelszeitung schlägt die Chefin der CSS-Krankenversicherung Philomena Colatrella einen Indikator für das Kostenwachstum im Gesundheitswesen vor. Danach dürften die Gesundheitskosten einen bestimmten Prozentsatz nicht übersteigen, damit sie tragbar bleiben. Der Wachstumsfaktor solle den Lohn­index, die demografische Entwicklung sowie den medizinischen Fortschritt berücksichtigen.

Wie sie zu diesem Konzept kommt und was sie sonst über das Schweizer Gesundheitssystem denkt, lesen Sie im Interview. Dort äussert sie sich auch darüber, weshalb Transparenz für die Gesundheitsbranche in der Schweiz so wichtig ist und was die CSS dazu beiträgt. Sie glaubt auch, dass die Solidarität nicht überstrapaziert werden darf durch vermehrte Eigenverantwortung in der Grundversicherung. Anders sei dies in den Zusatzversicherungen. Hier sei es legitim, Verhaltensänderungen finanziell zu belohnen.

Um die Qualität der medizinischen Leistungen zu verbessern und die Kosten zu senken, schlägt sie ausserdem eine einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen vor, was auch zu einem verbesserten PatientInnenpfad führen würde. Sie sagt: «Ein grosser Teil der Ineffizienzen, die im Expertenbericht des Bundes auf 20 Prozent veranschlagt werden, sind in der Tarifstruktur zu finden.» Im übrigen werde das Thema Qualität im Rahmen von inte­grierten Versorgungsmodellen – zu denen mediX als Pionier wesentlich beigetragen hat (Anmerkung der mediX-Blog-Redaktion) seit Jahren gut adressiert. Diese Modelle seien deshalb weiter auszubauen.

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