Wohin geht die Medizin – die NZZ sucht Spuren

Die personalisierte Medizin ist das Thema im Gesundheitsbereich, las ich kürzlich im „Die NZZ am Morgen“-Newletter. Von einigen als reine Marketingformel belächelt, werde das Vorhaben in den nächsten Jahren Schritt für Schritt umgesetzt. Das Ziel sei die Erschaffung des virtuellen Patienten. Jeder von uns könne dereinst einen persönlichen Avatar haben – ein digitales Ich in Form eines individualisierten Computermodells, mit dem sich mögliche Krankheiten und deren Verlauf simulieren liessen.

Die NZZ geht diesen Themen nach in ihrer Serie «Schweiz 2050». Sie finden darin Antworten auf Fragen wie:

  • Wie lässt sich mit dieser Personalisierung die medizinische Behandlung verbessern? Alan Niederer hat sich zu einem fiktiven Arztbesuch im Jahr 2050 begeben.
  • Welchen Beitrag leistet die Pharmaindustrie in der Digitalisierung der Medizin? Sergio Aiolfi beurteilt die Chancen, 2050 den Krebs besiegt zu haben.
  • Und wie glücklich kann ein Mensch noch sein, wenn er Ursache und Zeitpunkt seines Todes weit im Voraus kennt? «Vielleicht versucht man, gewisse Dinge noch auszukosten und auszuprobieren», sagt ein Ethiker im Interview mit Dorothee Vögeli. Und fügt an: «Möglicherweise sucht man das neue Wissen zu verdrängen.»
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