Vorbeugen gegen Demenz ist möglich

In der Schweiz lebten rund 150 000 Menschen mit der Diagnose Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz. Weltweit seien es fast 50 Millionen Menschen. Und bis im Jahr 2050 würden es schätzungsweise 132 Millionen sein, schreibt die SonntagsZeitung in einem lesenswerten Beitrag, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Was die Alzheimervereinigung empfiehlt

Um Alzheimer oder anderen Demenzerkrankungen vorzubeugen, gibt es kein alleiniges Allheilmittel. Man kann aber durchaus etwas tun, damit das Gehirn länger fit bleibt. Die Schweizerische Alzheimervereinigung schlägt fünf Massnahmen vor, die bei der Prävention von Alzheimer helfen sollten:

  • gesunde Ernährung
  • Gehirntraining
  • regelmässige Bewegung
  • Auf Gesundheit achten: d.h. Blutdruck, Cholesterinspiegel und Blutzucker regelmässig messen; nicht rauchen und nur mässig Alkohol trinken
  • Sein Sozialleben pflegen, d.h. Kontakte mit Freunden und Bekannten aufrecht erhalten

Mehr über Demenz erfahren Sie auch im mediX-Gesundheitsdossier „Demenz – ein Ratgeber für Betroffene und Angehörige, das Sie sich hier als PDF herunterladen können.

Mögliche Anzeichen einer Demenz

Im mediX-Gesundheitsdossier ist unter anderem zu lesen, dass sich Demenzen meist langsam über Monate und Jahre entwickeln. Betroffene und Angehörige, die eine Demenz vermuten, sollten daher auf folgende Symptome als erste Anzeichen für eine Demenz beobachten:

  • Vergesslichkeit
  • Sprachprobleme (z.B. Wortfindungsstörung, Verlust des «roten Fadens»)
  • zeitliche und räumliche Orientierungsprobleme
  • Schwierigkeiten mit gewohnten Handlungen im Alltag (Bedienen von Geräten, Verlegen von Gegenständen)
  • Eingeschränkte Urteilsfähigkeit
  • Probleme mit abstraktem Denken
  • Stimmungs- und Verhaltensänderungen
  • Verlust der Eigeninitiative (Antriebsschwäche)

Sollten Sie einzelne dieser Veränderungen an sich feststellen, bedeutet das nicht gleich, dass Sie an Demenz erkrankt sind. Wenn sie aber zunehmend Ihren Alltag erschweren, ist es ratsam, Ihre Hausärzten für eine genauere Abklärung aufzusuchen.

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