Start für nationale Strategie gegen nicht übertragbare Krankheiten

Weltweit nehmen nichtübertragbare Krankheiten wie Krebs, Herz- Kreislauf-Probleme oder Diabetes stark zu – und die Schweiz bildet keine Ausnahme. Aktuell leiden in in unserem Land mit rund 2,2 Millionen Menschen fast jeder Vierte an einem oder mehreren chronischen Leiden. Diese verursachen rund 80 Prozent der gesamten Gesundheitskosten. Viele dieser Erkrankungen könnten mit einem gesunden Lebensstil verhindert oder zumindest verzögert werden, sagen die Fachleute. Dabei würden nicht nur die Kosten sinken sondern auch die Lebensqualität dieser Menschen deutlich steigen und Schmerzen und Leiden vermindert. Eine Nationale Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten soll nun helfen.

Im Frühjahr 2016 haben Bundesrat und die Kantone die Nationale Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) verabschiedet. Seither haben das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Schweizerische Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) und die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz ihre Massnahmen zur Umsetzung der NCD-Strategie ausgearbeitet. Der Fokus liegt auf den drei Massnahmenbereichen «bevölkerungsbezogene Gesundheitsförderung und Prävention», «Prävention in der Gesundheitsversorgung» und «Prävention in Wirtschaft und Arbeitswelt».

Die Massnahmenpakete wurden Ende 2016 vom Dialog Nationale Gesundheitspolitik sowie vom Bundesrat verabschiedet. Nun startet im Januar 2017 die Umsetzung.

Interessiert Sie das Thema, dann können Sie sich den ganzen Artikel aus der Schweizerischen Ärztezeitung hier als PDF herunterladen oder auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zusätzliche Informationen holen.

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