Mit dem Frühling kommen die Pollen

Es wird langsam wieder Frühling. Was für die meisten BewohnerInnen der Schweiz eine erfreuliche Meldung ist, kündet für Pollenallergiker eine unangenehme Zeit an. Deshalb gibt es eine Reihe von Apps, die dieser Gruppe bei der Bewältigung des Alltags helfen sollen.

Gängige Pollen-Apps stützen ihre Angaben aber nur auf die allgemeine Belastungsprognosen oder gar auf Werte vom Vorjahr. Das will die App «Pollen» verbessern. Denn sie stützt sich bei ihren Prognosen nicht nur auf aktuelle Daten von MeteoSwiss, sondern erstmals auch auf die effektiven Beschwerden von Betroffenen: So wird die durchschnittliche Belastung an einem Standort aus der Stärke der von Nutzern gemeldeten Beschwerden berechnet. Die Anwender tragen auf diese Art selbst dazu bei, die Beschwerdevorhersage laufend zu verbessern.

Allergiker können laut Hersteller darüber hinaus auf eine speziell für sie analysierte Vorhersage zählen. Durch die tägliche Erfassung der individuellen Beschwerden an Augen, Nase und Bronchien, der eingenommenen Medikamente sowie der einmaligen Erfassung der beschwerdeauslösenden Allergene durch den Nutzer der App, berechnet der für die App entwickelte Algorithmus eine persönliche Belastungsvorhersage sowie Prognosekarten für die kommenden Tage.

«Die systematische Überwachung und das Notieren der Beschwerden während der Heuschnupfen-Hauptsaison sind zentral für die Therapie», sagt Uwe Berger, Leiter der Forschungsgruppe Aerobiologie und Polleninformation der Medizinischen Universität Wien und Entwickler der App «Pollen». «Nebensächlich, ob ein Patient die Allergie mit einer Hyposensibilisierung behandelt oder seine Beschwerden mit Medikamenten im Zaum halten möchte, ist das Monitoring des Beschwerdeverlaufs enorm wichtig. Nur so erkennen der Betroffene und der behandelnde Arzt, ob die verfolgte Therapie anschlägt oder ob sie gegebenenfalls angepasst werden muss», so Berger. Nützlich ist daher auch, dass die eingetragenen Daten in der App in ein Belastungsdiagramm konvertiert und direkt dem behandelnden Arzt geschickt werden können.

Beschreibung der App

Der Österreichische Pollenwarndienst (www.pollenwarndienst.at) und die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (www.pollenstiftung.de) stellen Ihnen in Zusammenarbeit mit dem DWD, der MeteoSwiss und der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) eine personalisierte Pollenvorhersage für die nächsten drei Tage in Ihrer Region zur Verfügung. Verfügbar in den Ländern: Österreich, Deutschland, Schweiz und Schweden.

Die personalisierte Belastungsvorhersage berücksichtigt Ihre persönliche Belastung und das Reaktionsmuster Ihrer Allergie aufgrund Ihrer Einträge im Pollentagebuch. Damit erhalten Sie speziell auf Sie zugeschnittene Vorhersagen.

Im Pollentagebuch können Sie Ihre allergischen Beschwerden eintragen und Diagramme über Ihren Beschwerdeverlauf erstellen, um einen Überblick über den Verlauf Ihrer Allergie zu erhalten. Die Diagramme bieten Ihnen die Möglichkeit, die gemessene Pollenbelastung Ihren persönlichen Beschwerden gegenüberzustellen.

Mit der Beantwortung einiger einfacher Fragen im Risikofragebogen können Sie abklären, ob das Risiko einer möglichen Allergie bestehen könnte.

Informationen und detaillierte Blühzeiten zu den einzelnen allergenen Pflanzen ergänzen das Wissen um die Aller

Die App „Pollen“ können Sie in iOS fürs iPhone und hier für Android downloaden.

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Ein Kommentar zu Mit dem Frühling kommen die Pollen

  1. Richard Friedel sagt:

    Asthma kann nicht richtig diagnostiziert werden, solange die Fachleute die Bedeutung der Reflexe nicht wahrnehmen. Drückt man nämlich die Lippen zusammen oder die Zunge gegen den Gaumen, wird die Atmung vertieft und eine asthmatische Atembeklemmung durch Reflex gelindert. Der Vorwurf an die Ärzte soll deshalb der einer falschen Ausbildung mit Ausblenden eines Kerngedankens bei Asthma sein. Also raus aus der Echokammer.und runter von dem Elfenbeinturm.

    Richard Friedel s3e0101@mail.lrz-muenchen.de

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