Am 6. November ist nationaler Grippe-Impftag

young female having a coldDie Grippe darf nicht unterschätzt werden. Bei gewissen Personengruppen (Säuglinge, ältere Menschen, schwangere Frauen und Personen mit einer chronischen Erkrankung) kann sie zu schweren Komplikationen führen. Die Impfung ist der beste Schutz vor der Grippe und ihren Komplikationen. Zudem verhindert die Impfung die Übertragung der Grippeviren auf uns nahe stehende Personen.

Lassen Sie sich jetzt gegen Grippe impfen!

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt vor allem den Risikogruppen, sich in den nächsten Wochen impfen zu lassen.

Zu den Risikogruppen gemäss BAG gehören  Personen über 65 Jahre, Personen mit chronischen Erkrankungen (Diabetes, Lungenkrankheiten, etc.), schwangere Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche, Menschen, welche in ihrem Umfeld mit obgenannten Personen und Säuglingen unter 6 Monaten regelmässig nahen Kontakt haben. Bei diesen Personen wird die Impfung normalerweise von der Krankenkasse rückerstattet (sofern Franchise erreicht).

In den mediX-Praxen braucht für eine Grippe-Impfung in der Regel keine Anmeldung. Die Kosten von CHF 25 sind bar zu bezahlen. Bitte nehmen Sie Ihre Krankenkassenkarte mit.

Grippe-Impfung

Mehr über die Grippe und die möglichen Folgen lesen Sie hier:

Die Grippe ist eine infektiöse Erkrankung der Atemwege

Vereinfacht gesagt ist die Grippe eine infektiöse Erkrankung der Atemwege. Ausgelöst wird sie durch Influenzaviren, die grundsätzlich während der kalten Monate Dezember bis März zirkulieren. Anzeichen für eine Grippe sind plötzliches Auftreten von starkem Fieber (>38 °C), Kälteschauer, Schnupfen, Husten, Hals- und Schluckweh, aber auch Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Schmerzen in der Brust, in Gelenken und Muskeln. Bei Kindern können zusätzlich Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten. Die Grippe wird oft mit einer Erkältung verwechselt. Sie unterscheidet sich aber durch ihren plötzlichen Beginn und die oft heftigeren Symptome.

Eine Grippe kann bis zu zwei Wochen dauern. Für junge, gesunde Erwachsene ist sie aber meist einfach lästig und mit Einschränkung der Leistungsfähigkeit verbunden. Salopp ausgedrückt „vergeht sie mit Behandlung nach rund 14 Tagen, ohne Behandlung nach 2 Wochen“. Mit anderen Worte: Medikamente wirken nur gegen die Symptome, die Grippe selbst kann man damit nicht behandeln.

Schwerwiegende Folgen für Risikogruppen

Für Säuglinge, ältere Personen, schwangere Frauen sowie Menschen, die an Diabetes, einer chronischen Herz- oder Lungenkrankheit oder einer Immunschwäche leiden, kann sie aber weit schwerwiegendere Folgen haben.

In der Schweiz ist die saisonale Grippe jährlich für rund 100 000 bis 250 000 Arztkonsultationen, 1000 bis 5000 Hospitalisierenden sowie bis zu 1500 Sterbefälle verantwortlich. Diese Sterbefälle betreffen zu 90 % Personen, welche über 65 Jahre alt sind.

Impfen schützt gegen Grippe

Die Impfung ist das wirksamste Mittel, um der Grippe vorzubeugen. Zum einen reduziert sie das Ansteckungsrisiko und vermindert die Gefahr möglicher Komplikationen unter Risikoträgern. Zum andern schützen Sie als geimpfte Person auch Ihre nahen Angehörigen und Mitmenschen vor der Übertragung von Grippeviren.

 

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