Was ist eigentlich mediX – und wer steht dahinter

Immer mehr Arztpraxen gehören zum mediX-Netzwerk. Mitglieder sind nicht nur die grösseren Gruppenpraxen in Schweizer Städten, sondern auch innovative Ärztenetze sowie hunderte von Einzelpraxen in der Deutschschweiz mit Schwerpunkten im Raum Bern und Zürich. mediX hat aktuell mit 215 Ärztinnen und Ärzten in 95 Praxen Partnerverträge abgeschlossen und betreut über 136’000 Versicherte. Was aber ist eigentlich mediX und was tut diese Organisation, um die Qualität der ärztlichen Versorgung zu verbessern und gleichzeitig zur Senkung der Gesundheitskosten beizutragen?

mediX – Netzwerk und Plattform für ÄrztInnen

Bei mediX stehen die PatientInnen und ÄrztInnen im Mittelpunkt. Um dieses Ziel im Alltag umzusetzen, steht mediX für eine besondere medizinische Kultur: Bei mediX finden sich kritische, konstruktive Ärztinnen und Ärzte, die bereit sind, sich aktiv für Qualität und Nachhaltigkeit in der medizinischen Betreuung einzusetzen. mediX ist ein Netzwerk und eine Plattform für innovative Ärztenetze, Gruppenpraxen und Einzelärzte, die gemeinsam im Gesundheitswesen etwas bewirken wollen. mediX bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit, sich fachlich auszutauschen, Synergien zu nutzen und sich kontinuierlich weiter zu entwickeln. Patientinnen und Patienten profitieren von hoher medizinischer Qualität, grosser Kompetenz und Erfahrung der beteiligten Ärztinnen und Ärzte. Als PatientIn dürfen Sie darauf vertrauen, die richtige Behandlung zu erhalten. Und: mediX-Praxen und -ÄrztInnen müssen das Hausarztmodell mit mediX anbieten.

Qualität ist bei mediX mehr als ein Schlagwort

Die Ärztinnen und Ärzte, die das mediX-Logo tragen dürfen, verpflichten sich zu Qualitätsarbeit im Umgang mit ihren PatientInnen. Daher müssen sie sich EQUAM-zertifizieren und so den Nachweis erbringen, dass sie in ihrer Praxis alle Vorkehrungen getroffen haben, um eine kostengünstige Medizin auf hohem qualitativem Niveau betreiben zu können.

So arbeiten beispielsweise alle medix-Praxen systematisch mit einem Fehlermeldesystem (CIR oder Critical Incident Reporting) und erfüllen damit einen wichtigen Aspekt der EQUAM-Qualitäts-Standards. Als Anforderung heisst es dort: “Jedes Praxisnetz entwickelt eine netzwerkinterne Kultur im Umgang mit CI (Critical Indcidents) in der Diagnostik und Therapie: die CI werden systematisch erfasst und analysiert, was zu einem kontinuierlichen Verbesserungs-Prozess führen soll.”

Ausserdem müssen sie sich an einer evidenz-basierten Medizin (EBM oder  evidence-based-medicine) orientieren. Gemäss Wikipedia bedeutet dies eine auf empirische Belege gestützte Heilkunde. Sie fordert ausdrücklich, dass bei einer medizinischen Behandlung patientenorientierte Entscheidungen nach Möglichkeit auf der Grundlage von empirisch nachgewiesener Wirksamkeit getroffen werden sollen. Definiert wird die evidenzbasierte Medizin (EBM) ursprünglich als der „gewissenhafte, ausdrückliche und umsichtige Gebrauch der aktuell besten Beweise für Entscheidungen in der Versorgung eines individuellen Patienten“. Sie basiert demnach auf dem jeweiligen aktuellen Stand der klinischen Medizin auf der Grundlage klinischer Studien und medizinischer Veröffentlichungen, die einen Sachverhalt erhärten oder widerlegen.

Für den Alltag einer ÄrztIn bedeutet dies, dass sie ihre individuellen Fähigkeiten mit der besten, verfügbaren, externen Evidenz aus systematischer Forschung integrieren und gleichzeitig auch auf die spezifischen Wünsche der PatientInnen eingehen muss. EBM kann auch den Verzicht auf Therapie beinhalten, z.B. wenn für eine PatientIn aufgrund der wissenschaftlichen Evidenz der Verzicht auf eine Therapie die insgesamt bessere Lösung darstellt.

Um diesem hohen Anspruch im Praxisalltag gerecht werden zu können, hat mediX für ihre Mitglieder eine Reihe von ausführlichen Guidelines entwickelt, die den ÄrztInnen das nötige Wissen zu aktuell über 75 Krankheiten und üblichen Diagonose-Verfahren oder Therapien rasch und übersichtlich verfügbar machen.

Darüber hinaus verpflichten sich mediX-Ärztinnen und -Ärzte zur kontinuierlichen Aktualisierung ihres Wissens und Könnens. Sie tauschen sich regelmässig in gemeinsamen Treffen (Qualitätszirkeln) aus und bilden sich weiter. Die Vorteile des mediX-Netzwerks kommen den PatientInnen direkt zugute, denn in schwierigen Fällen oder bei komplizierten Fragen finden mediX-ÄrztInnen stets fachliche Unterstützung bei KollegInnen und SpezialistInnen aus dem Netzwerk.

mediX-Gesundheitsdossiers – Gesundheitswissen für PatientInnen

PatientInnen können sich mit den mediX-Gesundheitsdossiers über viele wichtige Themen der Gesundheit informieren – im Wartezimmer oder online, wo die Dossiers auch als PDF heruntergeladen werden können. Hinweise zu einzelnen Gesundheitsdossiers veröffentlicht mediX auch regelmässig hier auf dem mediX-Blog, so z.B. über Bewegung,  Probleme beim Pinkeln, Ernährung, Kopfweh, Sexuell übertragbare Krankheiten, Häufige Krankheitsstörungen, Demenz, Reisemedizin – für Ferien ohne Nebenwirkungen, Empfängnisverhütung oder Schlafstörungen.

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