Mit Managed Care weniger Hospitalisierungen bei chronisch Kranken

Managed Care-Versicherte werden besser betreut und daher z.B. bei chronischen Erkrankungen weniger häufig in ein Spital eingeliefert. Dies zeigt eine Studie, die Prof. Dr. med. Thomas Rosemann, Direktor des Instituts für Hausarztmedizin der Universität Zürich, kürzlich veröffentlicht hat. Managed Care, dies zeigen die ausgewerteten Helsana-Daten von gegen 100’000 PatientInnen deutlich, führt zu einem höheren Wohlbefinden und zu geringeren Kosten. Wenn ÄrztInnen im Rahmen eines Managed Care Modells Budgetverantwortung tragen, dann sind offenbar die PatientInnen besser koordiniert, profitieren gesundheitlich davon und es entstehen auch weniger Kosten, so Rosemann im Interview mit mediXTV,

Rosemann widerspricht also basierend auf seinen Studien der oft geäusserten Meinung, Managed care-PatientInnen würden „weniger Medizin“ erhalten und betont die tiefen Kosten bei hoher Leistungsqualität. Der Verdacht der schlechteren Versorgung bestätige sich in seinen Daten überhaupt nicht; PatientInnen scheinen eine bessere, kontinuierlichere Betreuung zu erhalten. Das Risiko, aufgrund ihrer chronischen Erkrankung ins Spital zu müssen, sei bei managed Care signifikant geringer.

Rosemann sieht daher in den Managed Care-Modellen in integrierten Gruppenpraxen, wie z.B. die Gruppenpraxen von mediX, die Zukunft einer kostengünstigen und qualitativ hochstehenden Grundversorgung.

Die Studie im Original können Sie sich hier als PDF downloaden.

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