Mit jedem kleinen Bobo gleich in den Notfall?

Immer mehr Patienten gehen direkt in die Notfallabteilung eines Spitals statt zuerst ihren Hausarzt aufzusuchen. Manchmal nur mit einem kleinen Bobo.  Das Spital Bülach rechnet für das Jahr 2016 mit rund 35’000 „Notfällen“. Davon seien rund 60 Prozent Bagatellen.

In der Schweiz sind die Besuche in den Notfallstationen in knapp 10 Jahren um 30 Prozent gestiegen. Das treibt die Gesundheitskosten in die Höhe. Denn «eine ambulante Behandlung in einem Spital schlägt pro Konsultation mit 427 Franken zu Buche. Als ambulant gilt eine Behandlung, wenn der Patient nicht im Spital übernachtet. Bei einem Hausarzt kostet eine Konsultation im Schnitt allerdings nur gerade 196 Franken, also weniger als die Hälfte.», heisst es in einem kürzlich im Tages-Anzeiger veröffentlichten Artikel.

Hinter dem Trend vermuten Fachleute zum Einen kulturelle Unterschiede: In vielen Ländern der Welt kennt man das Hausarztsystem nicht; dort gehört der Besuch der Notfallabteilung von Spitälern zum Alltag. Aber auch Bequemlichkeit könnte ein Grund sein: Notfallstationen haben rund um die Uhr geöffnet und nehmen Patientinnen und Patienten ohne Anmeldung.

Gut zu wissen, dass z.B. die mediX-Notfallpraxis am Stauffacher jeweils von Montag bis Samstag 7 bis 21 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 18 Uhr geöffnet haben. Eine Anmeldung ist erwünscht und auch online möglich. Auch andere mediX-Praxen wie zum Beispiel die mediX Gruppenpraxis an der Rotbuchstrasse in Zürich oder die mediX-Praxis direkt beim Bahnhof Zürich-Altstetten bieten lange Öffnungszeiten.

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