In meinem Beruf als MPA bin ich sehr selbständig

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Der Beruf der MPA (Medizinische Praxisassistentin) war lange Jahre eine Art Sackgasse. In letzter Zeit hat sich aber der Berufsalltag von MPAs sehr verändert: neue Ausbildungsmodule und ab diesem Jahr auch ein eidgenössischer Fachausweis Medizinische PraxiskoordinatorIn (MPK) haben diese Tätigkeit stark erweitert. In der Praxisgemeinschaft Altstetten z.B. übernehmen – in Absprache mit dem Arzt – die dafür ausgebildeten MPAs die Betreuung von Diabetes-PatientInnen weitgehend selbständig. mediXTV hat mit einer von Ihnen gesprochen. Andrea Rinderknecht spricht über ihren Berufsalltag und über ihre Perspektiven.

Andrea Rinderknecht betont aber im Interview, dass der selbständigen Betreuung von chronisch-kranken PatientInnen natürlich Grenzen gesetzt seien. So müssen selbstverständlich alle Beratungen mit dem behandelnden Arzt abgesprochen sein, der im Normalfall ohnehin nach dem Termin mit der MPA die PatientInnen noch sehen wolle. Ihre Aufgabe sei meist eine Art Schnittstelle zu anderen Fachleuten im Gesundheitswesen. Auch der erweiterte Aufgabenbereich einer MPA (oder MPK bei entsprechendem eidg. Fachausweis) könne wolle eine ErnährungsberaterIn beispielsweise nicht ersetzen. Man müsse merken, wo die eigenen Grenzen liegen und erkennen, welche SpezialistIn möglicherweise bei einer PatientIn noch zu einer Verbesserung der Lebenssituation beitragen kann. Diese Vorschläge würde man dann mit dem behandelnden Arzt absprechen.

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