Fünf Trends für die Medizin der Zukunft

Unter dem Titel „Technology Vision 2016“ hat das Beratungsunternehmen Accenture kürzlich eine Studie veröffentlicht, in denen Sie fünf fundamentale Trends einer digitalen Zukunft herausgeschält hat. Die Vision 2016 vertieft die Bedeutung des Menschen in einer digitalen Welt. Alle diesjährigen Trends beziehen sich auf vergangene Jahre und beschreiben digitale Unternehmen auf ihrem Wachstums- und Anpassungspfad. medinside hat in einem kürzlich erschienen Beitrag herausgearbeitet, was diese Trends für die Entwicklung im Gesundheitsbereich bedeuten.

Basierend auf Umfragen mit Führungspersonal der Branche sowie auf eigenem Knowhow wurden die fundamentalen fünf Trends auf die Gesundheitsbranche umgelegt. Gemäss Accenture seien diese Tendenzen bereits in diesem Jahr spürbar.

Trend 1: Das Internet des Ich

Laut der Accenture-Umfrage erwarten auch fast drei Viertel der Führungskräfte im Gesundheitswesen, dass sich Investitionen in elektronische Patientendossiers für ihren Betrieb auszahlen werden. Das heisst: Auch die Privatwirtschaft und die Spitäler sind bereit, hier für den Fortschritt Geld zu investieren.

Trend 2: Weniger Bürokratie, leichter Info-Austausch

Viele Informationen sind heute für das medizinische Personal gar nicht erhältlich – nämlich alles, was die Patienten bei der Untersuchung nicht sagen respektive was der Arzt nicht untersucht. In der nahen Zukunft können wir indes schon mit viel intensiveren Datenflüssen rechnen, die den Ablauf massiv verschnellern und vereinfachen.

 

Trend 3: Die Plattform-Revolution

Hier sagt Accenture voraus, dass vieles – alles? – auf einer Informations-Plattform zusammenfliessen wird. Dort werden die Daten, die zur Betreuung eines Patienten notwendig sind, je nach Bedarf für verschiedene Institutionen greifbar: mal für den Hausarzt, mal für die Rehaklinik, mal für die Apotheke, mal für das Spital. Aus diesen sehr zerstückelten, aber grundsätzlich zusammengeführten Informationen lassen sich dann viele allgemeine Erkenntnisse herausziehen.

 

Trend 4: Der intelligente Gesundheits-Betrieb

Bislang diente die Software den Forschern und Ärzten primär dazu, Fragen rascher zu beantworten und Informationen zu ordnen – kurz: Sie halfen dabei, Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.

Mehr und mehr wird aber die Kombination von wachsenden Daten und intelligenterer Software dazu führen, dass die Programme selber Lösungen ausdenken. Das hilft insbesondere bei der Anpassung der Behandlung an die einzelnen Patienten.

 

Trend 5: Maschinen, Roboter, Geräte verändern das Arbeitsumfeld

Das Gesundheitswesen gehört zu den Sektoren, wo die Entwicklung von technischen Hilfsgeräten auch in den nächsten Jahren die grössten Chancen bietet. Zum Angebot gehören Angebote wie etwa Brillen, welche den Ärzten während eines Eingriffs notwendige Daten ins Gesichtsfeld einspeisen.

Aber auch der Social-Media-Bereich zählt dazu, auch hier sind bei weitem noch nicht alle Chancen ausgeschöpft. Accenture nennt im Bereich der Psychiatrie und Psychologie beispielsweise Plattformen, wo sich Patienten mit einer gewissen Krankheit anonym treffen und austauschen – wobei diese Plattformen dann von Medizinprofis geleitet und überwacht werden.

Was das konkret bedeutet und was welche Auswirkungen diese Trends für medizinisches Personal und PatientInnen haben kann, hat medinside in einem ausführlichen anhand vieler Beispiele dargestellt. Den ganzen Beitrag lesen Sie hier Und hier finden Sie mehr Informationen direkt von Accenture zum Thema.

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