Wird die Medizin dank „Big Data“ immer individueller

Die NZZ ist vor einiger Zeit der Frage nachgegangen, ob Krebs z.B. bis im Jahr 2050 endgültig besiegt sein wird. Der Journalist Sergio Aiolfi stellt die These auf, dass die Digitalisierung der Medizin und die Individualisierung der Therapien die Schlüssel zum Erfolg sein werden.

Gemäss der Pharmabranche sollte es bis 2050 Medikamente geben, die den Krebs ganz zum Verschwinden bringen. Doch es gibt auch Grund zu Skepsis, denn bereits 1971 hat beispielsweise der damalige Präsident der USA, Richard Nixon, mit grossen Budgets einen War on Cancer lanciert und das National Cancer Institute hat 2003 prophezeit, bereits bis 2015 sie der Krebs endgültig beseitigt. Das ist bis heute nicht eingetroffen. Und in einem früheren Beitrag in diesem Blog haben wir darauf hingewiesen, dass bei revolutionären medizinischen Erkenntnissen Vorsicht geboten ist.

Und doch besteht gemäss NZZ durchaus Grund zur Zuversicht. Noch vor rund 10 Jahren glich die Diagnose Krebs einem Todesurteil; heute gelinge es bereits in vielen Fällen, die Krankheit in den Griff zu bekommen und in ein chronisches Leiden umzuwandeln, wie Aiolfi schreibt. Bis der Krebs jedoch als besiegt gelten könne, müsse noch einiges geschehen, wie Tim M. Jaeger betont, ein ausgebildeter Arzt, der beim Gesundheitskonzern Roche den Bereich Diagnostic Information Solutions leitet.

Aiolfi schreibt  denn auch: «Der entscheidende Durchbruch wird aufgrund der zunehmenden Digitalisierung der Gesundheitsforschung und -versorgung zu erwarten sein. Ziel der computergestützten Analyse wird es sein, die molekularen Informationen eines Individuums mit anderen medizinischen Daten und Ergebnissen aus Diagnose-Tests zu kombinieren und daraus für einen Patienten eine individualisierte, eine buchstäblich auf den Leib zugeschnittene Therapie abzuleiten.»

Möchten Sie mehr wissen darüber, dann lesen Sie den ganzen Artikel der NZZ hier als PDF.

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