Regelmässiges Joggen ist gut für die Knie

Schlechte Nachrichten für alle Sportmuffel, die in möglichen Kniebeschwerden eine bequeme Entschuldigung dafür gefunden haben, dass sie nicht – oder nicht mehr – joggen gehen.

Eine vom Medizin- und Wissenschaftsjournalisten Donald D. Gerste kürzlich in der NZZ publizierte Kolumne legt nämlich basierend auf einer Reihe von neuen Erkenntnissen nahe, dass regelmässiges Joggen nicht «auf die Knie» geht, wie es landläufig heisst. Ganz im Gegenteil.

«Der Gedanke, dass sich die Menisken und andere Bestandteile des Kniegelenks abnutzen können, wenn sie zu sehr in Anspruch genommen werden, ist weit verbreitet.» schreibt Gerste in seiner Kolumne. In manchen Fällen könne das auch stimmen, schreibt er – zum Beispiel bei Menschen mit vorgeschädigtem Knorpel im Knie. Auch schlechte Schuhe, falsche Lauftechnik und ein zu plötzlicher, zu ambitionierter Beginn des Laufens nach jahrelanger physischer Untätigkeit könne Beschwerden verursachen. Doch unter Sportmedizinern setze sich die Erkenntnis durch, dass vernünftig betriebenes Jogging sogar gut für die Kniegelenke sei.

Untersuchungen von Ärzten in den USA zeigen beispielsweise, dass bei regelmässigen Läufern in den Knien weniger entzündungsfördernde Zellen zu finden und damit Arthrosen weniger wahrscheinlich sind. Und eine Langzeitstudie der Stanford University zeigt, dass die Häufigkeit einer Arthrose unter Nichtläufern mehr als doppelt so hoch ist wie bei den Joggern.

Darum Gerstes Fazit: «Laufen schadet offenbar dem Gelenk nicht, sondern wirkt als eine Prophylaxe.»

Hier geht es zur vollständigen Kolumne in der NZZ.

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